Antiquitäten · Antikes Silber · Kunstgegenstände

Inhaber: Peter Rauch

Kaffee/Teekanne aus Stade, um 1760
(verkauft)

Museale Helmkanne,

Augsburg, 1709-1712

Paar Kerzenleuchter aus Hameln, um 1760
(verkauft)

Große Zuckerdose

Osterode/Harz, um 1770

Meister: Johann Andreas Kohlrausch (geboren 1738, wird 1765 Neubürger in Osterode,  gestorben 1796)

Silber, getrieben und gegossen. Die Zuckerdose hat eine ovale Form mit geschweiften Zügen auf dem Deckel und dem Korpus. Vier volutenförmige Füße. Der Deckel ist mittels Scharnier am Korpus verbunden.

Vollständige Stempelung auf der Bodenunterseite.

Länge: ca. 15.5 cm. Höhe: ca. 10 cm. Tiefe: ca: 10 cm.

Gewicht: 341 gr.

Preis: 1.850,– €

Lit: Ingrid Kreckmann: Über das Goldschmiedehandwerk und die Osteroder Goldschmiede im 16.-19. Jahrhundert, in: Heimatblätter für den südwestlichen Harzrand, Heft 53, 1997, S. 93-109,

Johann Andreas Kohlrausch scheint mit der einzige Goldschmied zu sein, der in Osterode in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein Auskommen finden konnte. Drei seiner zeitgleich tätigen Kollegen verarmten.So musste der Goldschmied „Rauch“ aus Mangel an Nahrung sein Haus verkaufen. Goldschmied „Uder“ musste aus gleichem Grund ins Hospital ziehen und Goldarbeiter „Krebel“ ist „gar bankrott“ geworden.

Aber auch unser Goldschmied Johann Andreas Kohlrausch`s  Leben fand kein gutes Ende. Er wurde 1796 auf dem Hudeweg nähe Clausthal unweit der Ziegelhütte abends erschlagen und beraubt.

Eine nahezu identisch gearbeitete Dose diesen Meisters, jedoch in etwas kleinerer Form, befand sich im Kunstauktionshaus Schloss Ahlden am 2.12.2006 Lot Nr. 131.

 

 

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