Antiquitäten · Antikes Silber · Kunstgegenstände

Inhaber: Peter Rauch

Kaffee/Teekanne aus Stade, um 1760
(verkauft)

Eines meiner Lieblingsstücke (unverkäuflich)
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Paar Kerzenleuchter aus Hameln, um 1760
(verkauft)

Westfälischer Schützenbecher

Krefeld, um 1825/29

Meister: Franz Joseph Stiegler

Kunsthistorisch interessanter Silberbecher für den ersten Schützenkönig aus Anlass des ersten Schützenfestes in Voerde/Ennepetal nach Wiederaufnahme der Schützentradition nach langer Unterbrechung. Datiert 3. August 1829.

Höhe: 10,2 cm. Gewicht: 140 gr.

Preis: 700,– €

Die Tradition der Vörder Schützenfestes lässt sich bis ins frühe 17. Jahrhundert belegen. Am 26. August 1607 fand nach einer aus elf Paragraphen bestehenden Vogelschießordnung erstmals ein Vogelschießen statt.

Erster „Schützenkönig“ wurde Jasper Kerswinkel. Wegen des 30-jährigen Krieges und dessen Folgen ruhte das Vereinsleben nahezu bis 1683. Eine längere Unterbrechung in der Durchführung des Vogelschießens ist wahrscheinlich bis 1790 nicht aufgetreten. Das Protokollbuch des Vereins weist erst 1720 wieder Eintragungen auf und von 1744 bis 1790 wird dort lückenlos über die Vereinsaktivitäten berichtet.

Danach beginnt das Buch erst wieder im Jahr 1829. In der Zwischenzeit hat vermutlich kein Vereinsleben stattgefunden.
Auf Initiative von Pastor Johann Wilhelm Gottlieb Westhoff (1791-1865) wurde 1829 das Vereinsleben wieder aktiviert. Ab dem Jahr 1829 fanden bis 1857 in unregelmäßigen Abständen Schützenfeste statt. Weitere Schützenfeste wurden in den Jahren 1872, 1875, 1885, 1886 und 1888 gefeiert.

Lit.: Festschrift zum 300 jährigem Jubiläum des Vörder Schützenvereins, Vörde in Westfalen 1907. Selbstverlag des Schützenvereins. Herausgeber: W. Crone und R. Fischer.

Das Schützenwesen, die damit verbundenen Aufträge für die Silberschmiede haben im Rheinland eine lange Tradition. Davon zeugen zahlreich erhaltene Plaketten und Arbeiten aus Silber im Kölner Stadtmuseum. Lit. Rheinisches Schützensilber. Die Bestände des Kölner Stadtmuseums. Köln 1992.

Lit: Clasen, Rheinische Silbermarken, Seite 197 Nr. 849, 841.

 

 

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